Turnier in Klazianaveen (NL): 28.5.-1.6.03

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Weitere Infos und Fotos zum Turnier gibt es hier: Offizielle Turnier-Website   -   De Treffers 70   -   MTV Jever   -   TSV Wilhermsdorf

Wissenswertes in Stichworten

Absager (nicht Absacker)

Von den ursprünglich zehn gemeldeten Zeckerner Mitfahrern meldeten sich Nessi, Christina, Vroni und Martin mehr oder weniger kurzfristig ab. Aber ein kleiner Trost für sie: sie haben eigentlich nichts Wichtiges verpasst. 

Alkohol

In den drei Hallen herrschte absolutes Alkoholverbot. Zuwiderhandelnde wurden freundlich, aber bestimmt der Halle verwiesen. Und auch für den Zeltplatz gab es die klare Regel, dass alkoholische Getränke mit mehr als 12% nicht gestattet waren. 

Anreise / Abreise

 

 

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Gesunde Ernährung während der Fahrt: Banane gespickt mit Möhre

Durch die kurzfristigen Absager (siehe oben) war es plötzlich möglich, nur mit Herbies 6-Sitzer zu fahren. Nachdem die ersten vier (Herbie, Ingrid, Harry und Volker) mit ihrem Gepäck eingestiegen waren, war der Bus eigentlich voll. Doch Herbie konnte beruhigen "des krieg' mer scho'". Und siehe da, auch Beate fand mit vollständiger 5-Tages-Ausrüstung noch Platz. Jetzt war der Bus aber wirklich voll und Thomas hatte viel Gepäck angekündigt. Doch Herbie besänftigte wieder und wieder hatte er Recht - alles passte irgendwie rein. 
Von da an verlief die Hinfahrt nahezu problemlos. Es war heiß, für ca. 40 km rund um Bielefeld brauchten wir etwa 1,5 Stunden, aber wir kamen, ohne uns verfahren gegen 18:00 Uhr in Klazienaveen an. 

Für die Abfahrt eine ähnliche Prozedur. Der Bus war wieder bis oben hin voll, obwohl wir immer noch einen leeren Justusbrunnen-Wasserkasten vermissen, der die Rückreise aus den Niederlanden nicht mehr mitmachte. Es war wieder affenheiß, aber kein Stau und nach ca. 7 Stunden kamen wir wieder wohlbehalten in der fränkischen Heimat an. Dank an Herbie der die ganze Strecke allein und ausdauernd gefahren ist.  

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Viel Platz ist in so einem Bus

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Einpacken für die Rückfahrt

Arrangements

Für € 35,00 bot der Ausrichter ein günstiges Arrangement für Erwachsene mit 3 x Startgeld, 2 x Abendessen und 2 x Frühstück an. Eingeschlossen waren noch zwei Discoabende im kombinierten Tischtennis-/Partyzelt mit Lifemusik. Dass es am Donnerstag Abend nicht zur Lifemusik kam, lag daran, dass bis 23.00 Uhr auch im Zelt Tischtennis gespielt werden musste, um die Mammut-Konkurrenzen abschließen zu können. 

Damen und Mädchen

Der Anteil an weiblichen Turnierteilnehmern liegt verglichen zu unseren heimischen Turnieren um ein Vielfaches höher. Was herauszufinden wäre, ist, ob in den Niederlanden allgemein mehr Damen und Mädchen Tischtennis spielen, oder ob es die besondere Turnierform mit dem ganzen Rahmenprogramm ist, die das weibliche Geschlecht hinterm Ofen vorlockt ?

Disnierats und De Treffers

Dies sind nur zwei Beispiele für klangvolle holländische Vereinsnamen. Die Disnierats fielen gleich bei unserer Ankunft auf, da sie einheitlich in gelben T-Shirts und meistens in größeren Massen auftraten. "De Treffers 70" ist der ausrichtende Tischtennisverein in Klazienaveen. 

Franken

Hatten wir gedacht, einige Tage auf keine Frankenseele zu stoßen, so wurden wir gleich am ersten Abend eines Besseren belehrt. Jürgen Scheller vom TSV Wilhermsdorf (Kr. Fürth) hatte sieben Leute seines Nachwuchsteams in einen Bus gepackt und nach Klazienaveen gekarrt. 

Henk Jan

Der Mitorganisator von den Treffers schaute sich gleich zu Beginn um, ob wir auf dem Zeltplatz zurecht kämen. Das Angebot zu einem fränkischen Bier brauchten wir ihm nicht zweimal machen. 

J wie Jever

Außerdem stellten wir fest, dass Jever neben Bier auch Tischtennis zu bieten hat. Eine kleine Gruppe dieser Friesen begegnete uns nämlich in den Hallen. So schnell wie sie da waren, waren sie allerdings auch wieder weg. 
Dieser Beitrag wurde dankenswerterweise von Torben aus Jever geliefert - siehe auch Gästebuch.

Kontakte

Kontakte zu Menschen anderer Kulturkreise bleiben bei solchen internationalen Fahrten nicht aus. Während Henk Jan (siehe oben) Thomas gleich am ersten Abend ein Treffen mit Moniek von den Disnierats vermittelte, hielten sich Ingrid und Beate mehr an die Norddeutschen. Intensivere Gespräche gab es insbesondere mit Spielern vom MTV Jever (siehe auch unser Gästebuch) und von Siemensstadt Berlin. 

Organisation

ABSOLUT SPITZE !!! - Was "De Treffers 70" in diesen Tagen auf die Beine gestellt haben, war ganz große Klasse. Für die Gäste war Rundumbetreuung zu günstigen Preisen angesagt. Einziger Wermutstropfen war die Unmenge an Plastikabfällen (Teller, Becher, Besteck). Zwar klappte die Müllbeseitigung hervorragend, doch die Menge an Plastik war beängstigend.  

Pommes mit Majo

Offensichtliches Nationalgericht in Holland. Der Ausrichter hatte extra einen "Pommes- und Burgerwagen" aufstellen lassen, um eine gesunde Ernährung zwischendurch zu gewährleisten.

Schnarchen

Der Begriff "Schnarchen" hat eine neue Dimensoin bekommen. Ein Campinggast aus einem Nachbarzelt stellte alles bisher Gehörte in den Schatten. Manchmal sehnte man sich die Ruhe eines Matratzenlagers bei den Wanderfahrten herbei. 

Spielverhältnisse

Halle 3 diente Donnerstag und Freitag Abend als DisoDrei Hallen mit insgesamt 46 Tischen standen zur Verfügung. Halle 1 war eine Dreifachturnhalle mit 26 Tischen (entspricht ca. 1,5 x unserer Halle). In Halle 2 (vergleichbar mit unserer alten Turnhalle) standen sechs Tische. Und als Halle 3 wurde ein "Festzelt" errichtet (siehe Foto), in dem auf blankem Holzboden 14 Tische Platz fanden. Die Abstände zwischen den Tischen in den Hallen 1 und 3 waren selbst für Einzel sehr eng, insbesondere bei zwei nebeneinanderliegenden Doppeln. 
Trotzdem gab es keine nennenswerten Probleme. Alle Teilnehmer akzeptierten die Spielverhältnisse ohne größeres Murren. Weitere Fotos  

Sprache

Obwohl die Teilnehmer aus den ganzen Niederlanden, Belgien, Deutschland und Polen kamen, war die Verständigung überhaupt kein Problem. Auf meine Fragen, ob Zählen in Deutsch ok sei oder lieber in Englisch, hieß es stets "Deutsch ist kein Problem". Und so war es auch. Fast alle sprachen hervorragend Deutsch, so dass wir unser Schulenglisch nicht auspacken brauchten. 
Ausnahme: Die Bedienung im Amsterdamer Kaffee (nicht Koffeeshop !) wollte die Bestellung lieber in Englisch, was wir aber souverän bewältigten. 

Telefonieren

Absoluter Rekordinhaber in Sachen "Nach-Hause-Telefonieren" war Herbie mit 27 Anrufen. Hierbei sind allerdings die "Angerufen-Werden"-Gespräche schon dabei. Hätte man ihm ein paar Telefonate weniger empfohlen, so hätte Harry am Freitag doch wenigstens eines machen können. 

Toiletten

Bei insgesamt zwei Damen- und zwei Herrentoiletten würde jeder ein absolutes Chaos vermuten. Warum es keines gab, sondern kaum Wartezeiten anfielen, kann ich nicht logisch nachvollziehen. Aber es hat funktioniert.
Die emsigen Helfer von "De Treffers" haben sich auch gewissenhaft um die Toiletten gekümmert und einen regelmäßigen Putzdienst organisiert.   

Turnierleitung

Die Turnierleitung hatte alles im Griff. Es gab praktisch keinen Leerlauf. Alle 46 Tische waren ständig besetzt. Dass es bei den riesigen Teilnehmerfeldern mitunter zu längeren Wartezeiten kam, kann keinesfalls der Turnierleitung angelastet werden. 
Übrigens fällt mir jetzt ein: Gab es eigentlich einen Oberschiedsrichter? Wenn nein - er wurde auch nicht vermisst.  

Wetter

Für einen Campingausflug einfach traumhaft. Für Tischtennisspielen in stickigen Hallen einfach zu warm. Für Ingrid ca. 10 Minuten pro Tag in Ordnung. 

Windmühlen

Während der Autofahrten wollte Beate geweckt werden, falls eine Windmühle in Sicht wäre. Auf der Rückfahrt von Amsterdam war es dann soweit. Herbie ist extra einen Umweg über Utrecht gefahren - und da stand sie dann auch unmittelbar neben der Autobahn. Beate brauchte jedoch nicht geweckt werden, da sie ohnehin fast die ganze Fahrt über wach war. 

Zeltplatz

Als Zeltplatz diente einer der drei Fußballplätze unmittelbar neben den Hallen. Wunderbarer, kurz geschnittener Rasen. In der Hauptzeit dürften wohl annähernd 100 Zelte den Platz bevölkert haben. Einige Gruppen, z.B. die polnischen Gäste, waren mit riesigen "Pfadfinderzelten" angereist. Die Kosten betrugen pro Person1,00 €/Nacht. 


Amsterdam

Der Ausflug nach Amsterdam am Freitag war einer der 34 Höhepunkte des Ausflugs. Leider waren knapp fünf Stunden viel zu kurz, um die vielen Sehenswürdigkeiten anzusteuern. Fotos

Grachten

Da die Zeit für eine Grachtenfahrt nicht reichte, musste sie durch einen Spazierganz entlang der Herengracht ersetzt werden. 

Historische Gebäude

Die Alte Kirche (Oude Kerk) ist die älteste Amsterdamer Kirche. Trotzdem ist es ein wenig gewöhnungsbedürftig, dass sie auch in Mitten des ältesten Gewerbes liegt.

Coffeeshops

An Auswahl mangelte es in Amsterdam sicher nicht. Dennoch stand der Besuch eines Coffeeshops nicht auf dem Programm. Stattdessen schaute man sich in einer Kondomerie in der Nähe der Alten Kirche um. 


Rückfahrt (Werneck) Rückfahrt (Werneck)

Wieder zurück in Franken ist Ingrid völlig erschöpft - und Herbie telefoniert mit Daggi (zum 27. und damit letzten Mal in den fünf Tagen).